Der Notruf
Alle Notrufe aus dem Landkreis Saarbrücken laufen bei der Haupteinsatzzentrale (HEZ) der Berufsfeuerwehr Saarbrücken auf. Der dortige Beamte übernimmt die Alarmierung der entsprechenden Hilfsorganisationen. Je nach Art und Umfang des Notrufes werden verschiedene Alarmstufen ausgelöst.
Während bei kleineren Schadensereignissen, wie z.B. ein Wasserrohrbruch, meist nur eine Feuerwehr alarmiert wird, werden bei größeren Schadensereignissen hingegen, zum Teil auch aus Sicherheitsgründen, gleich mehrere Feuerwehren verständigt.
Das liegt mit unter auch daran, dass nicht jede Feuerwehr über eventuell benötigte Spezialgerätschaften verfügt. So ist es immer mal wieder möglich, dass bei Einsätzen, die sich später als Fehlalarm oder Kleineinsatz herausstellen, zuviel Feuerwehren bzw. Gerätschaften alarmiert wurden. Man muss hier bedenken, dass es für den Beamten der Einsatzzentrale am Telefon nicht immer leicht ist, Notrufe aufgeregter Anrufer eindeutig einzuschätzen.
Die Alarmierung
Bis zum heutigen Tag werden viele Feuerwehren noch über die ehemaligen Luftschutzsirenen alarmiert, die den freiwilligen Feuerwehrmännern das Zeichen zum Einsatz geben. Jedoch hielt auch hier die Technik Einzug, und so wurden Anfang der achtziger Jahre immer mehr Sirenen durch Funkmeldeempfänger ersetzt.
Der Funkmeldeempfänger ist, wie der Name schon verrät, ein kleiner Funkempfänger, der von der Einsatzzentrale, je nach Feuerwehr, alarmiert werden kann und dann einen Weckruf erzeugt. Jeder Feuerwehrangehörige hat einen eigenen Funkmelder, den er stets in seiner Freizeit bei sich trägt. Hierdurch wird eine eindeutige, selektive Alarmierung der Feuerwehrdienstleistenden erreicht und auch die Bevölkerung wird nachts nicht mehr lautstark durch Sirenenlärm geweckt. Man spricht hier auch von der so genannten „stillen Alarmierung“.
Da diese Funkmeldempfänger sehr teuer sind, ist es je nach Größe und Einsatzaufkommen einer Feuerwehr nicht immer wirtschaftlich auf die „stille Alarmierung“ umzustellen.
Der Alarm